Tagesgeld Vergleich

Inhaltsverzeichnis

1. Tagesgeld Vergleich 2017
2. Was ist Tagesgeld?
3. Für wen eignen sich Tagesgeld?
4. Worauf muss man bei Tagesgeld achten?

Tagesgeld Vergleich 2017 der besten Anbieter Deutschlands

Was ist Tagesgeld?

Das Tagesgeld – oft auch als Tagesgeldkonto bezeichnet – stellt eine alltagstaugliche Sparmöglichkeit dar, die in vielen Punkten dem klassischen Girokonto ähnelt. Auf dem Tagesgeldkonto kann ein beliebiger Betrag ohne festgelegte Laufzeit angelegt werden. Wie beim Girokonto kann über das Tagesgeld täglich verfügt werden. Die Zinsen sind jedoch oft deutlich höher als bei diesem. Anlagen auf deutschen Tagesgeldkonten sind bis zu einer Höhe von  100.000 € pro Person und Bank über die europäische Einlagensicherung abgesichert.

Für wen eignet sich Tagesgeld?

Durch seine hohe Sicherheit, attraktiven Zinsen und tägliche Verfügbarkeit eignet sich das Tagesgeld als Basis jeder Geldanlage.

Das Tagesgeldkonto unterscheidet sich zu anderen Konten für Privatpersonen in einigen Punkten:

  • Festgeldkonto: Dieses ist meist nur zu einem bestimmten Termin kündbar, anderenfalls droht ggf. ein Zinsabschlag. Dafür bietet das Festgeldkonto in der Regel eine höhere Verzinsung.
  • Girokonto: Im Gegensatz zum Girokonto ist das Tagesgeldkonto zur Geldanlage und nicht zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs gedacht. Überweisungen sind daher meist nur auf ein bestimmtes Referenzkonto, in der Regel ein Girokonto, möglich. Im Gegenzug bietet das Tagesgeldkonto höhere Zinsen.

Fazit: Das Tagesgeldkonto eignet sich für Geldanlagen, die jederzeit verfügbar sein sollen. Für die hohe Flexibilität akzeptieren Anleger geringere Zinsen als beim Festgeld. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie das Tagesgeldkonto im Rahmen einer strukturierten Vermögensplanung um eine Liquiditätsreserve in Höhe von zwei bis drei Nettomonatsgehältern vorzuhalten.

Worauf sollten Sie bei Tagesgeld achten?

Bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos achten Anleger häufig nur auf die Höhe der in der Werbung angegebenen Zinsen. Obwohl die Höhe der Zinsen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Tagesgeldes darstellt, zeigen wir Ihnen nachfolgend weitere Punkte, die berücksichtigt werden sollten:

  • Anlagesumme
  • Laufzeit
  • Zinshöhe und Intervall der Zinsausschüttungen
  • Einlagensicherung
  • Kontoführungsgebühr
  • Eröffnungsprämien

Anlagesumme

Die Anlagesumme sollte den Ausgangspunkt für die Auswahl Ihres Tagesgeldkontos darstellen. Überlegen Sie, wie viel Geld Sie anlegen wollen, um von eventuellen Sonderaktionen oder höheren Zinsen ab Mindestanlagesummen zu profitieren.

Laufzeit

Wie lange wollen Sie Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen? Soll es nur dazu genutzt werden, um kurzfristig Liquidität zu parken oder planen Sie das Tagesgeldkonto längerfristig zu nutzen? Die Antworten zu diesen Fragen bestimmen den idealen Anbieter für Ihr Tagesgeld.

Wollen Sie Ihr Geld nur kurzfristig, etwa über zwei oder drei Monate, zwischenparken, lohnt es sich hoch verzinste Neukundenangebote zu berücksichtigen.

Planen Sie hingegen Ihr Tagesgeldkonto längerfristig zu nutzen, sollten Sie auf einen Anbieter zurückgreifen, der im langfristigen Vergleich die besten Zinsen bietet, auch wenn dieser im Zinsvergleich nicht immer die vordersten Plätze belegt.

Zinshöhe und Intervall der Zinsausschüttungen

Erst nachdem Sie die Anlagesumme und Laufzeit für Ihr Tagesgeldkonto festgelegt haben, sollten Sie sich Gedanken über die Höhe der Zinsen machen.

Planen Sie beispielsweise, 30.000 Euro anzulegen, ist es nicht empfehlenswert, sich für ein Angebot zu entscheiden, welches zwar einen hohen Eingangszinssatz bietet, aber Einlagen oberhalb einer bestimmten Summe kaum noch verzinst.

In solchen Fällen sollten Sie lieber auf ein Tagesgeldkonto zurückgreifen, welches einen einheitlichen Zinssatz anbietet.

Neben der Höhe der Zinsen sind auch die Intervalle der Zinsgutschrift zu berücksichtigen. Die Zinsausschüttung bei Tagesgeldern kann monatlich, quartalsweise oder jährlich stattfinden.

Bieten mehrere Tagesgeldkonten denselben Zins, kann das Intervall der Zinsgutschrift das entscheidende Kriterium für die Wahl eines der Angebote sein. Je öfter die Zinsgutschrift fällig wird, desto stärker macht sich der Zinseszins Effekt bemerkbar. Daher sollten Sie sich bei sonst gleichen Konditionen für das Konto mit dem kürzesten Zinsintervall entscheiden.

Einlagensicherung

Auf Tagesgeldkonten sorgt einerseits die gesetzliche und EU-weite Einlagensicherung für eine Absicherung von mindestens 100.000 Euro. Andererseits existieren weitergehende Sicherungssysteme wie z.B. der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

Wollen Sie mehr als 100.000 Euro bei einer Bank anlegen, sollten Sie unbedingt prüfen welche Schutzsysteme angeboten werden. Die genauen Absicherungsgrenzen einzelner Banken können auf der Website des BdB (https://bankenverband.de/service/einlagensicherung/sicherungsgrenze-abfragen/) abgefragt werden.

Kontoführungsgebühr

Bis auf wenige Ausnahmen sind alle derzeit am Markt angebotenen Tagesgeldkonten absolut kostenlos.

Eröffnungsprämien

Oft werben Banken mit Eröffnungsprämien. Achten Sie in diesen Fällen darauf, dass diese Ihren Vergleich nicht verzerren.

Wenn Sie etwa 30.000 Euro anlegen wollen, bietet Ihnen eine Eröffnungsprämie von beispielsweise 30 Euro lediglich einen Zinsvorteil von 0,10%. Dies sollte nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Auswahl Ihres Tagesgeldkontos sein.

 

 

Hinweis: Rendite Vergleich übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit der hier angegebenen Werte. Zutreffend sind immer die direkten Informationen auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter. Wir empfehlen jedem Anleger, eine eigene Recherche des Marktumfelds zu machen um ein besseres Verständnis der aktuellen Angebotslage zu haben.