Festgeld Vergleich

 

Inhaltsverzeichnis

1. Festgeld Vergleich 2017
2. Was ist Festgeld?
3. Für wen eignen sich Festgeld?
4. Worauf muss man bei Festgeld achten?

 

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Was ist Festgeld?

Sicherheit und Weitsicht, das ist es, was viele mit Festgeld verbinden. Das Festgeld ist wohl eine der ältesten und sichersten Anlageformen, wie wir sie kennen. Charakteristisch für diese Anlageform sind eine Anlagedauer von 1 bis 5 Jahren und eine feste Verzinsung. Die Höhe der Zinserträge hängt hierbei neben dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld auch von der Anlagedauer ab. Außerdem sind Anlagen in Höhe von bis zu 100.000 € pro Person, pro Bank in der Europäischen Union über die europäische Einlagensicherung abgesichert. Wer auf Sicherheit bedacht ist und im Alter nichts riskieren möchte ist mit dem Festgeld gut beraten.

Für wen eignet sich Festgeld?

Eine Festgeldanlage zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Sicherheit des Anlagebetrags aus, sondern auch durch sichere Zinsen. Die Zinsstabilität die Festgeldprodukte bieten, garantiert hierbei nicht nur die Auszahlung des gesamten Anlagebetrags nach Ablauf des Anlagezeitraums, sondern auch die Zahlung der vertraglich festgelegten Zinserträge. Jegliche Zinsen die hierbei auf Festgeldanlagen gezahlt werden, sind unabhängig von dem wirtschaftlichen Umfeld und unterliegen keinerlei Marktschwankungen, wie es oft bei ETFs oder anderen Investments der Fall ist. Dies macht es möglich die Zinszahlung im Vorhinein zu kalkulieren und Sparziele sicher zu erreichen. Viel wichtiger ist dennoch für die meisten Sparer die deutsche Einlagensicherung, die Anlagen bis zu 100.000 € pro Person pro Bank absichert. Bei Gemeinschaftskonten erhöht sich dieser Betrag auf 200.000 € pro Bank. Es wird also schnell klar, wer auf Sicherheit setzen möchte, ist mit einer Festgeldanlage gut beraten. Dementsprechend empfiehlt es sich besonders für eher konservative Anleger, denen Wertpapieranlagen ein zu großes Risiko darstellt, eine Festgeldanlage abzuschließen.

Beachtet werden muss dabei jedoch auch, dass diese Sicherheit ihren Preis hat. Neben vergleichsweise niedrigen Zinsen kommt noch dazu, dass Anleger in der Regel für den gesamten Anlagezeitraum nicht auf ihr Geld zugreifen können. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist dies möglich und ist oft dazu noch mit einem Strafzins belegt. Bevor Sie sich also für ein Festgeldkonto entscheiden, sollten Sie gut überlegen, wieviel Geld sie guten Gewissens für wie lange entbehren können. Sollten Sie verschiedene Beträge für unterschiedliche Zeiträume entbehren können, ist es auch möglich mehrere Anlagen mit verschiedenen Laufzeiten abzuschließen. Verbraucherschützer empfehlen jedoch mindestens zwei bis drei Nettomonatsgehälter zurückzustellen, auf die Sie im Notfall direkt zugreifen können. Bedacht werden muss jedoch auch, dass der fehlende Zugriff auf die Anlage während des Anlagezeitraums auch dazu führt, dass sich der Anleger über den ganzen Zeitraum hinweg nicht um seine Anlage kümmern oder Gedanken machen muss.

Abschließend lässt sich also sagen, wer sein hart erarbeitetes Vermögen in Sicherheit wissen will und einen entsprechenden Betrag für ein oder mehrere Jahre entbehren kann, ist mit dem Abschluss einer Festgeldanlage gut beraten.

Worauf muss bei Festgeld geachtet werden?

Festgeld stellt wohl eine der einfachsten Anlageformen dar, die es gibt. Dennoch gibt es einige Punkte die beachtet werden sollten. Zuerst einmal stehen natürlich der Zinssatz, der Anlagezeitraum und die Einlagensicherung im Vordergrund. Diese drei Faktoren sind es, die maßgeblich die Höhe des zu erwartenden Gewinns nach Ablauf des Anlagezeitraums bestimmen. Doch Zins ist nicht gleich Zins, Laufzeit nicht gleich Laufzeit und Einlagensicherung nicht gleich Einlagensicherung.

Zinsen & Laufzeit

Zu den Zinsen lässt sich sagen, je länger Sie Ihr Vermögen fest anlegen, desto höher wird der Zinssatz. Eine lange Laufzeit mit einem festen Zinssatz bedeutet jedoch auch, dass Sie von möglichen Zinserhöhungen nicht profitieren können. Was viele jedoch oft vergessen ist, dass festverzinste Anlagen auch keinen Zinssenkungen ausgesetzt sind. Schenkt man den jüngsten Aussagen von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Glauben, so sieht es nicht danach aus, dass eine baldige Zinserhöhung wahrscheinlich ist. Die Zinsen sollen niedrig bleiben.

Einlagensicherung

Höhere Zinsen resultieren aus höherem Risiko. Mit dieser Formel lassen sich zumindest die vergleichsweise hohen Zinsen bei Anbietern ausländischer Geldanlagen erklären. Guckt man sich die Bewertungen der großen Ratingagenturen an, deren Aufgabe es ist die Bonitäten von Staaten zu prüfen, fallen sofort große Unterschiede auf.

Bereits vermeintlich sichere Anlageländer wie Frankreich oder die USA stellen bei längeren Anlagezeiträumen ein Risiko dar. Dies ist beispielsweise besonders bei Festgeldern mit mehrjährigen Laufzeiten relevant.

Guckt man weiter Richtung Süden in der Europäischen Union, steigt das Ausfallrisiko immer weiter. Wer auch gerne mal spekuliert, kann hier hohe Zinsen finden.

Wer auf Nummer sicher gehen will, ist daher mit einer Anlage in Deutschland oder der Schweiz gut beraten. Das Ausfallrisiko liegt hier nahe Null. Dennoch muss beachtet werden, dass Anlagen in der Schweiz nicht der europäischen Einlagensicherung unterliegen und somit im Falle einer Insolvenz, die Ersparnisse zu 100% der Insolvenzmasse zufließen würden, und somit Anlegern nicht bis mindestens 100.000 € erstattet werden, wie es bei deutschen Banken der Fall ist. Wichtig zu wissen ist also, dass Einlagensicherung nicht gleich Einlagensicherung ist. Wer höhere Zinsen und das Risiko nicht scheut fährt gut mit einer Festgeldanlage im Ausland. Wer sich nicht um die Sicherheit seines Vermögens sorgen will, ist jedoch besser mit einer sicheren Anlage in Deutschland beraten

Mindestanlage

Besonders für Kleinanleger lohnt es sich bei der Auswahl des Anbieters jedoch auch noch auf den Mindestanlagebetrag zu achten. Dieser befindet sich in der Regel zwischen 5.000 € und 10.000 €. In Ausnahmefällen kann dieser sogar schon bei 2.500 € liegen. Wichtig ist es hierbei eine diversifizierte Anlagestrategie zu verfolgen. Es empfiehlt sich demnach immer mindestens 3 Nettomonatsgehälter in flexiblen Produkten wie Girokonten oder Tagesgeld anzulegen. Alles darüber hinaus kann in feste Geldanlagen investiert werden, um einen langfristigen und sicheren Vermögensaufbau und Erhalt zu ermöglichen.

Prolongation

Die sogenannte Prolongation ist im Prinzip nichts anderes als eine automatische Vertrags-, beziehungsweise Anlageverlängerung. Der Grundgedanke dahinter ist es, dem Kunden eine erneute Anmeldung zu ersparen, im Falle einer Verlängerung der Anlage. Sollte kein Interesse an einer solchen Prolongation bestehen, lässt sich diese mit einem einfachen schriftlichen und unterschriebenen Schreiben an die jeweilige Bank widerrufen. Der Anbieter Zinsgold sendet seinen Kunden sogar 2 Wochen vor Ablauf des Anlagezeitraums und somit des in Kraft treten der Verlängerung, eine Erinnerung per Post und Email, um Sie erneut auf die Prolongation hinzuweisen. Dies soll ungewollte Anlageverlängerungen bei Zinsgold vermeiden. Achten Sie also darauf, ob eine Prolongationsoption besteht und ob diese für Sie relevant ist. Sollte Ihr Wunschanbieter standardmäßig einen solchen Automatismus anbieten, Sie diesen jedoch nicht wünschen, hilft ein einfaches Schreiben, welches Sie am besten direkt dem Vertrag zum Anlageabschluss beilegen.

Wo Festgeld anlegen?

Vielen ist das Festgeld noch bekannt in der klassischen Form bei der örtlichen Hausbank. Die Anlage des Festgeldes war und ist dabei immer noch mit großem Aufwand verbunden. Der Festgeldanlage gehen im Regelfall unzählige Beratungsgespräche mit Ihrem Berater voraus bei denen Sie jedes Mal in der Filiale selbst vorstellig werden müssen. Und selbst wenn Sie ausführlich beraten wurden, fällt es immer noch schwer, das Gehörte richtig einzuordnen. Seit Beginn der weltweiten Finanzkrise bröckelt das Vertrauen. Dies haben viele neue Anbieter von Festgeldanlagen genutzt um neue Kunden zu gewinnen, welche zuvor unzufrieden waren. Mit ihren einfachen Anmeldeprozessen und den in der Regel besseren Konditionen sind diese eine gute Alternative zu den klassischen Filialbanken.

 

 

Hinweis: Rendite Vergleich übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit der hier angegebenen Werte. Zutreffend sind immer die direkten Informationen auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter. Wir empfehlen jedem Anleger, eine eigene Recherche des Marktumfelds zu machen um ein besseres Verständnis der aktuellen Angebotslage zu haben.