ETF

ETF Vergleich
ETF-Sparplan Vergleich
Robo-Advisor Vergleich

Inhaltsverzeichnis

1. ETF Vergleich 2017
1. ETF Anbieter
2. Was sind ETFs?
3. Sonderarten von ETFs
4. Für wen eignen sich ETFs?
5. Worauf sollten Sie bei ETFs achten?

ETF Vergleich 2017 der größten Anbieter in Deutschland

AnbieterMarkeAuM (Mrd €)Europäischer Marktanteil# angebotene ETFs
iShares23548,6%281
db X-trackers5010,4%243
Lyxor ETF489,9%359
UBS ETF285,7%213
Amundi ETF234,8%158

Quelle: Thomson Reuters
Stand: Dezember 2016

ETF Anbieter

Deutsche Bank

Nach Bilanzsumme und der Mitarbeiterzahl ist die Deutsche Bank das größte Kreditinstitut Deutschlands. Der Hauptsitz des Unternehmen liegt in Frankfurt am Main. Die größten Geschäftsbereiche der Bank sind das Investmentbanking und das Emissionsgeschäft. 

Unter der Marke DWS Investments vertreibt die Deutsche Bank schon seit längerem eine Menge an Publikumsfonds in Deutschland und ist daher auch Marktführer in diesem Gebiet. 

Die Deutsche Bank zählt mit ihrer Marke db X-trackers zu den größten ETF-Anbietern in Europa. Das Angebot umfasst mehr als 100 ETFs. Darunter enthalten sind auch exotischere Produkte, wie z.B. Hedge-Fonds-ETF oder klimafreundliche Fonds.

Lyxor

Lyxor Asset Management ist eine 1998 gegründete Tochtergesellschaft der französischen Großbank Société Générale. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Nanterre. Lyxor bietet ETFs, strukturierte Produkte und weitere alternative Investments für Privatkunden und institutionellen Investoren an. 

Lyxors angebotene ETFs denken Anlagen in Aktien, Anleihen und Rohstoffen ab.

ETF

UBS

Die UBS Group AG ist eine 1862 gegründete Schweizer Grossbank mit Sitz in Zürich. Sie zählt zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern. UBS steht dabei für "Union Bank of Switzerland". UBS zählt zu den 30 weltweiten Grossbanken, die als systemisch bedeutsames Finanzinstitut («systemically important financial institution») eingestuft wurden und unterliegt daher besonderer Überwachung. 

Der Fokus von UBS ETF Angebots liegt auf der Abbildung von Aktienindizes. UBS bietet häufig für viele Indizes zwei verschiedene ETFs an - einen teureren für Privatanleger und einen günstigeren für institutionelle Investoren.

Amundi

Amundi ist ein 2010 gegründetes Joint Venture der beiden französischen Großbanken Crédit Agricole and Société Générale. 2015 ging das Unternehmen an die Börse im größten IPO der französischen Börse seit 10 Jahren. 
 
Amundi ist mit seinem ETF Geschäft auch stark in Deutschland vertreten. Hier bietet Sie derzeit insgesamt 158 ETFs für Privatanleger an.

ETF – Wertpapier Investments leicht gemacht

Ein ETF Vergleich  ist jedem interessiertem Anleger ans Herz zu legen. In unserem oberen ETF Vergleich haben wir Ihnen die größten Anbieter dargestellt. Aber neben unserem ETF Vergleich wollen wir Ihnen auch eine allgemeine Einführung in die Welt der ETFs geben.

Ein “ETF” oder auch “Exchange Traded Fund”, ist ein börsennotierter, passiv gemanagter Investmentfonds, der den Verlauf eines bestimmten Börsen-Index abbildet. Möchte man also beispielsweise in den deutschen Aktienindex DAX investieren, muss man nicht von jedem der 30 im Index enthaltenen Unternehmen Aktien kaufen, sondern kauft einfach einen ETF. Dieser spiegelt die Performance des DAX, den man aus den Wirtschaftsnachrichten kennt, wieder.

Investmentfonds sind eigentlich keine neuen Sterne am Anlagehimmel. Jedoch haben ETFs bzw. ETF-Sparpläne und neuerdings vor allem auf ETFs aufbauende “RoboAdvisors” die Finanzindustrie und dementsprechend ihre Anlagemöglichkeit revolutioniert. Dies ist hauptsächlich zurückzuführen auf die Tatsache, dass ETFs klassische Investmentfonds in fast all ihren wichtigen Kriterien überbieten. ETFs bieten große Vorteile in Bezug auf Preis, Flexibilität, Risiko, Transparenz und Rendite.

Preis

Im Gegensatz zum klassischen Investmentfonds, dessen Fondsmanager aktiv einzelne Wertpapiere kauft und verkauft, sind ETFs passiv gemanagt. Das heißt, die Auswahl der einzelnen Wertpapiere ist durch den jeweiligen abgebildeten Index vorgegeben und wird auch im Zeitverlauf nicht angepasst (soweit die Indexzusammensetzung sich nicht ändert). Es existiert daher bei ETFs auch kein Fondsmanager im klassischen Sinne. Diese Kostenersparnis und die Tatsache, dass ein ETF regulär an der Börse handelbar ist (und daher keinen Ausgabeaufschlag verlangt), senken die Gesamtkosten eines ETFs enorm. Dadurch sind ETF Anbieter auch in der Lage den Fonds signifikant billiger anzubieten.

Grundsätzlich haben ETFs nämlich eine TER (“Total Expense Ratio” ≈ Gesamtkosten) von ca. 0,25% p.a., während ein regulärer aktiver Investmentfonds eine TER von 1,6% p.a. haben. (Quelle: BVI)

Flexibilität

Wie schon erwähnt werden ETFs wie die meisten Aktien dieser Welt ganz normal an der Börse gehandelt. Bedeutet, dass jeder normale Bürger über einen Broker (siehe Broker Vergleich) jederzeit an der Börse Anteile von so gut wie allen ETFs handeln kann.

Wichtig: Im Falle von dringendem Kapitalbedarf oder schlecht entwickelnden Kursen sind ETFs daher meist problemlos veräußerbar. Man spricht dabei von einer sehr liquiden Anlage. Eine sehr vorteilhafte Eigenschaft, die viele klassische Investmentfonds nicht besitzen.

Risiko

Das eingezahlte Geld in einem ETF wird wie die meisten regulären Investmentfonds als ein sog. Sondervermögen betrachtet. Das bedeutet, dass das Kapital des Fonds wird separat verwaltet von den restlichen Mitteln der Bank, die den jeweiligen ETF betreibt. Daher ist dieses Geld selbst im Fall der Insolvenz der Bank noch sicher und kann den Anlegern zurückgegeben werden. Aber Vorsicht! Das heißt nicht, dass Sie kein Geld verlieren können. Wie jede kursabhängige Geldanlage, besteht immer das Risiko des Wertverlusts. Inwiefern Sie sich gegen dieses Risiko wappnen können, erfahren Sie gleich hier.

Jede Investition die eine Aussicht auf Rendite bzw. Gewinn stellt, bringt nämlich natürlicherweise auch Risiken mit sich. Man sagt nicht ohne Grund “ohne Risiko, kein Gewinn”. Diese Wechselwirkung von Rendite und Risiko ist der bedeutendste Grundstein des Anlagemanagements. Der Versuch der Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Risikominimierung ist das Ziel jedes Investmentfonds und Anlageportfolios. 

Diversifikation

Als vernünftiger Anleger steht man immer dem Risiko des Wertverlusts seiner Anlage gegenüber. In diesem Zusammenhang ist eine der elementarsten Erkenntnisse der modernen Portfolio-Theorie der Prozess der Diversifikation. Ein gut diversifiziertes Portfolio ist eine Zusammensetzung von Anlagen (Aktien, Rohstoffen etc.) die wenig untereinander korrelieren und sich somit unabhängig voneinander entwickeln. 

Wo früher viele tausende Euro nötig waren, um ein gut diversifiziertes Anlageportfolio aufzubauen, reichen heute dank ETFs schon wenige Euro aus. Beispielsweise ist man durch den Kauf eines DAX ETF, der Anteile an den 30 größten deutschen Unternehmen hält, indirekt in verschiedenste Branchen (u.a. Pharma, Automobil, IT, Versicherung, Finanz und Immobilien) investiert. Die Verteilung des eigenen Kapitals auf so viele Wertpapiere verringert das Risiko des Totalverlusts signifikant. Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten ETFs ist auch die Beachtung des sog. “Tracking Errors”. Dieser wird von jedem ETF ausgewiesen und beschreibt die ungewollte Abweichung des ETF-Verlaufs vom Index-Verlauf an. (Keine Angst, die Abweichungen sind fast immer nur geringfügig und haben nur geringen Einfluss auf Ihre Anlage)

Neben gängigen Aktienindizes, wie dem DAX 30, S&P 500, Dow Jones oder dem Euro Stoxx 50, lässt sich mit ETFs mittlerweile auch in so gut wie alle anderen Anlageklassen (Anleihen, Währungen, Rohstoffe, Immobilien usw.) investieren.

Durch kluge Kombination von ETFs auf verschiedenen Anlageklassen lässt sich daher schon mit wenig Geld die Diversifikation eines hochpreisigen und exklusiven Privatfonds erreichen.

Sharpe-Ratio

ETF VergleichZur allgemeinen Risikominimierung versuchen Investmentfonds also ein breites Anlagespektrum zur optimalen Diversifikation zu wählen. ETFs weisen dabei in der Regel die besten Werte auf. Sind also höher diversifizierte Investmentfonds auch gleichzeitig die besseren Anlagen?

So leicht ist es leider nicht! Diversifikation ist zwar ein wichtiger Bestandteil eines Anlageportfolios, jedoch sagt diese nichts direkt über die Qualität eines Investmentfonds aus. Die muss man selbstverständlich mit der Rendite bewerten. Nichtsdestotrotz dürfen wir nicht vergessen was wir zuvor besprochen haben: Rendite und Risiko hängen immer zusammen! D.h. ein Fonds kann enorme Renditen haben, hat sich diese aber insgeheim mit einem massiven Risiko “erkauft” und läuft Gefahr Ihrer Anlage einen herben Verlust einzufahren. Daher wurden verschiedene Risikomaße entwickelt, die die Rendite mit ihrem Risiko in ein bewertbares und vergleichbares Verhältnis setzten.

Das wohl bekannteste und effektivste Risikomaß im Zusammenhang mit der Performance von Investmentfonds ist die Sharpe-Ratio. Diese setzt die erwirtschaftete “Überrendite” gegenüber der Rendite einer risikolosen Anlage (z.B. eine 10-jährige Bundesanleihe) ins Verhältnis mit dem eingegangen Risiko (Ausgedrückt in der Volatilität). Mathematisch berechnet sich die Sharpe-Ratio also wie folgt:

Sharpe-Ratio = (Erwirtschaftete Rendite – Rendite einer risikolosen Anlage) / Volatilität

Die Wert der Sharpe-Ratio bewertet also, mit wieviel zusätzlicher Rendite der Anleger für das eingegangene Risiko belohnt wird. Eine höhere Sharpe-Ratio kennzeichnet daher ein besseres Investment.

Die Sharpe-Ratio wird häufig genutzt um aktive Fondsmanager untereinander zu vergleichen und ein Ranking ihrer Investmentfonds zu erstellen. Alternativ werden teilweise auch die Treynor-Ratio oder das Jensen Alpha zur Risikomessung und für ein Ranking genutzt.

Transparenz

ETFs sind wahrscheinlich eine der transparentesten Anlagemöglichkeiten an der Börse heutzutage. Durch die Abbildung eines Index sind die enthaltenen Bestandteile offensichtlich. Zusätzlich sind alle aktuellen Kurse, Handelsvolumen, Spreads etc. der ETFs jederzeit online einsehbar. Informationen die man über einen regulären Funds häufig nur bei Kauf von Anteilen erfährt.

Rendite

Eins der Hauptargumente von aktiven Fondsmanagern gegenüber dem sog. “ETF-Hype” ist ihre angeblich erwirtschaftete “Überrendite”. In anderen Worten: Ihre teureren Fonds sind durch den Mehrertrag, den sie durch sorgfältige Wertpapierauswahl und clever getimtes Handeln generieren, gerechtfertigt.

Zunächst erst einmal zur Aufklärung: Selbstverständlich können ETFs niemals mehr als der Markt verdienen. Das liegt in der Natur der Sache. Ein ETF spiegelt ja absichtlich einen speziellen Markt (-ausschnitt) wider. Nichtsdestotrotz ist die Überrendite kein Totschlag Argument. Zunächst einmal wird ein Großteil dieses Mehrertrags häufig schon durch die höheren Kosten des Fonds aufgefressen. Gleichzeitig haben verschiedenste Studien immer wieder gezeigt, dass der größte Teil von aktiven Investmentfonds schlechter performt als der Markt. Neuste Studien weisen sogar darauf hin, dass mehr als 95% der amerikanischen aktiven Investmentfonds nicht den Markt schlagen.

ETC – Exchange Traded Commodities

ETF VergleichWir haben zuvor schon erwähnt, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Anlageklassen gibt, in die man mit ETFs investieren kann. Eine der interessantesten davon sind Rohstoffe. Man muss jedoch beachten, dass ETFs für Rohstoffe immer nur ein Investment in Rohstoffkörbe (also mehrere verschiedene Rohstoffarten) ermöglicht. Gemäß der UCITS-Richtlinie (deutsch: OGAW-Richtlinie), müssen ETFs nämlich ein Mindestmaß an Diversifizierung gewährleisten und dürfen keine physischen Rohstoffe halten. Somit ist es aus rechtlichen Gründen in der EU nicht möglich beispielsweise einen Gold-ETF aufzulegen.

Daher wurde das Anlagevehikel der “ETC” (Exchange Traded Commodities) eingeführt. Mit einem solchen Fonds können Sie heutzutage problemlos in einzelne Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, Öl, Erdgas, Baumwolle, Zucker, Weizen usw. investieren. Ein elementarer Unterschied zu ETFs ist, dass ETCs rechtlich gesehen Schuldverschreibungen sind. Das heißt, das eingezahlte Kapital wird nicht als Sondervermögen betrachtet und kann im Fall der Insolvenz der ausgebenden Bank auch einbehalten werden! Um jedoch diesen Risiko etwas vorzubeugen, sichern viele ETC Anbieter ihre Fonds mit physischen Rohstoffen ab. Das heißt, dass nicht nur abstrakte Finanzprodukte (Derivate) durch den Fonds gekauft werden, sondern eben auch wirkliche Kilos von Öl, Gold usw. Dadurch wird dieses Risiko meist komplett aufgehoben.

ETN – Exchange Traded Notes

ETFs und ETCs bilden zusammen mit den ETNs (Exchange Traded Notes) die sog. ETP (Exchange Traded Products). Obwohl ETNs lange nicht so ein großes Handelsvolumen haben wie ETFs und ETCs, beschreiben wir Sie Ihnen hier der Vollständigkeit halber einmal kurz.

ETNs stellen wie ETCs unverzinsliche Schuldverschreibungen dar und bilden analog zu ETFs die Entwicklung eines Börsenindex dar. Gemäß der Barclays Bank, dem größten Anbieter von ETNs, gibt es vier Arten von ETNs:

  • Rohstoff-ETNs
  • Währungs-ETNs
  • Schwellenländer-ETNs
  • Strategie-ETNs

Im Gegensatz zu ETCs sind ETNs jedoch komplett unbesichert und halten meist auch keine physischen Wertgegenstände. ETNs sind also stark belastet vom sog. Emittentenrisiko. Fällt die Kreditwürdigkeit des ETN Herausgebers (=Emittent), so fällt auch der Wert des ETNs. Andererseits bieten. Andererseits bieten ETNs auch Vorteile. Als Schuldverschreibung garantiert die Bank Ihnen den tatsächlichen Verlauf des Basiswerts zu Zahlen. Es existiert daher auch kein Tracking-Error wie bei ETFs. Gleichzeitig wird einem immer der Zugang zum Basiswert durch die Bank gewährleistet, d.h. die Liquidität der Anlage ist (bis auf bei Insolvenz der Bank) immer vorhanden.

Smart Beta ETFs

Der ETF Markt ist derzeit ein boomendes Geschäft. Wie immer, wenn sich immer mehr Anbieter von ähnlichen Produkten in einem Markt befinden, fangen manche Anbieter auf einmal an Neuheiten oder zumindest Veränderungen zu präsentieren. Im diesen Fall sind das die sog. “Smart Beta” ETFs. Diese ETFs sind eigentlich genau so zu betrachten wie jeder andere ETF mit einem kleinen aber entscheidenden Unterschied. Diese Fonds bilden im Gegensatz zu herkömmlichen ETFs den jeweiligen Index nicht eins zu eins ab, sondern gewichten die enthaltenen Wertpapiere unterschiedlich.

Grundsätzlich sind die meisten Börsen-Indizes – und damit auch deren ETFs – nach der Marktkapitalisierung gewichtet. Das bedeutet, dass Unternehmen mit einer größeren Marktkapitalisierung einen stärkeren Einfluss auf die Performance des Index haben. Im DAX wird z.B. Siemens (Marktkapitalisierung: ca. 109m€) mit 10,46% gewichtet, während BMW (Marktkapitalisierung: ca.54m €) nur mit 2,71% gewichtet wird. (Stand: 20. März 2017)

Smart Beta ETFs setzen genau hier an. Anstelle der Marktkapitalisierung bieten diese ETFs nun auch gleichgewichtete Indizes oder gewichtet nach Wachstum, Volatilität, Dividenden usw. Dadurch lassen sich mittels ETFs heute schon spezialisiertere Investmentstrategien leicht abbilden.

Für wen eignen sich ETFs?

Wie Eingangs schon erwähnt bieten ETFs eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber klassischen Anlagefonds. Wobei die signifikantesten wohl eindeutig der Preisvorteil und das übersichtliche und risikominimierende Anlageuniversum darstellen. Vor allem unerfahrene Anleger profitieren ungemein von der einfachen Ablesbarkeit der Wertentwicklung ihres Fonds. Durch einen Blick in den Finanzteil einer Tageszeitung oder auf eine von zahlreichen Internetseiten lässt sich diese leicht nachvollziehen. Gleichzeitig ist es nicht erforderlich, wochenlang Zeit mit Recherchen in Bezug auf Portfoliorisiken zu verbringen. Die meisten ETFs sind breit diversifiziert und fallen in Deutschland als Sondervermögen ebenfalls unter die Einlagesicherung.

Fazit: ETFs eignen sich insbesondere für Kleinanleger, Anlegern mit moderatem Risikopräferenzen und allen die langfristig mit kleinen Beträgen ein Finanzpolster aufbauen wollen. Für letzteres schauen Sie sich gerne unseren ETF-Sparplan Vergleich an.

Worauf sollten sie bei ETFs achten?

Da die Wertentwicklung von ETFs auf der Entwicklung der ihnen zugrunde liegenden Wertpapiere basiert, unterliegen sie immer noch deren geteiltem Risiko. Marktschocks und allgemeine Abwärtsbewegung an den jeweiligen Märkten können ETFs zum Teil stärker treffen als einzelne Wertpapiere. Vor allem Aktien-ETFs können leicht Opfer dieses Prozesses werden. 

Seien Sie sich dementsprechend genau bewusst über ihre Anlageentscheidung. Informieren Sie sich über die konkreten Wertpapiere in dem jeweiligen ETF und investieren Sie lieber nur in Märkte, die Sie ein wenig verstehen und von deren langfristig positiven Entwicklung Sie überzeugt sind. Ein eigenen gründlicher ETF Vergleich empfehlen wir Ihnen daher dringend.

Informieren Sie sich auch sonst gerne noch über alternative Anlagemöglichkeiten, wie ETF-Sparpläne oder die Geldanlage mittels Robo-Advisor.

In ETF investieren

Sollten Sie sich entschieden haben, in einen oder mehrere ETFs zu investieren, dann müssen Sie dafür auch Wertpapier-Depot anlegen. Welche Schritte dafür genau notwendig sind lesen sie hier.

 

 

 

Hinweis: Rendite Vergleich übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit der hier angegebenen Werte. Zutreffend sind immer die direkten Informationen auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter. Wir empfehlen jedem Anleger, eine eigene Recherche des Marktumfelds zu machen um ein besseres Verständnis der aktuellen Angebotslage zu haben.