ETF-Sparplan

 

ETF Vergleich
ETF-Sparplan Vergleich
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Inhaltsverzeichnis

1. ETF-Sparplan Vergleich 2017
2. ETF-Sparplan Anbieter
3. Was ist ein ETF-Sparplan?
4. Wie funktioniert ein ETF-Sparplan?
5. Was bietet ein ETF-Sparplan?
6. Kosten eines ETF-Sparplans
7. Worauf muss man beim ETF-Sparplan achten?

ETF-Sparplan & Depot Vergleich 2017 der besten Anbieter Deutschlands

ETF-Sparplan Anbieter (Online-Broker)

Comdirect

Comdirect wurde 1994 als Direktbank-Tochter der Commerzbank gegründet und ist seit 2000 als AG an der Börse notiert. Über die Commerzbank ist Comdirect Mitglied der Cash Group. Einlagen bei comdirect sind daher auch durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, kurz EdB, (Sicherung bis 100.000€) und dem Einlagesicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (Zusätzliche Sicherung bis 120€m) abgesichert.

Das ETF-Sparplan Angebot der Comdirect ist eins der umfangreichsten am Markt aktuell. Die volumenabhängige Gebühr macht Anlagen bereits frühzeitig attraktiv und die Obergrenze von 4,90€ garantiert auch höhere Sparraten nicht zu stark zu belasten. Gleichzeitig bietet die niedrige Mindestsparrate von 25€ eine gute Gelegenheit für die Umsetzung von interessanten Sparplan Strategien.

Consorsbank

Die Consorsbank ist Teil der französischen BNP Paribas Bank und wurde 1994 gegründet. Als Direktbank über ein umfassendes Angebot an Finanzdienstleistungen und -produkten, von Girokonto, Tagesgeld und Wertpapierhandel bis zur Altesvorsorge, Versicherungen und Darlehen.

Neben dem umfangreichen ETF Angebot zeigt die die Consorsbank ihre Stärke insbesondere beim Gebührenmodell. Vor allem Kleinsparern bis 150 Euro pro Sparrate können hier stark profitieren. Größere Sparbeträge führen jedoch schnell zu Kostennachteilen. Als Besonderheit ist hier noch die automatische Wiederanlage von Ausschüttungen zu nennen.

Flatex

Flatex wurde 1999 als PRE.IPO AG gegründet und trat zum ersten mla mit neuem Namen 2006 als Onlinebroker am deutschen Markt auf. 2009 ging das Unternehmen an die Börse. Für den Broker agiert die biw Bank als konto- und depotführend. Daher sind Einlagen von Kunden bei flatex durch die EdB bis zu 100.000€ abgesichert. Das Produktangebot erstreckt sich über den Handel von so gut wie allen Finanzprodukten (Aktien, Anleihen, Optionen, Zertifikaten, Fonds, ETFs, CFDs und Devisen).

Zum 15ten März 2017 führ Flatex Negativzinsen von 0,4% auf alle Einlagen seiner Kunden ein. Begründet wurde diese Entscheidung mit der Geldpolitik der EZB.

Das Flatex ETF-Sparplan Angebot bietet eine sehr große Auswahl, beiden transaktionskostenfreien ETFs sogar die größte. Gleichzeitig sind die niedrigen Fixgebühren von Flatex ein deutlicher Pluspunkt, deren Attraktivität mit höherer Sparrate nur steigt.

ING-DiBa

Die ING-DiBa wurde 1965 als Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG (BSV) gegründet. 1998 würde die Bank von der niederländischen ING Groep gekauft und tritt seit 2004 als ING-DiBa am Markt auf. Das Produktportfolio der Bank umfasst, Tagesgeldkonten, Immobilienfinanzierung, Ratenkredite, Girokonten und Brokerage.

Das ETF Sparplan Angebot der ING DiBa bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Die Standardgebühren sind für Sparraten unter 150 Euro attraktiv. Entgegen dem Markttrend, bietet die ING-DiBa keine dauerhaften Sparplan-Aktionen an und auch das Angebot von 55 sparplanfähigen ETFs ist überschaubar.

Maxblue

Maxblue würde ursprünglich 1996 als “Brokerage 24” gegründet und erst 2001 umfirmiert. Die der Online-Broker ist die Investment-Plattform der Deutschen Bank und für die Ausführung der Werpapierorders zuständig. Als Teil der Deutsche Bank und daher auch der Cash Group sind Einlagen bei maxblue neben dem EdB auch durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken abgesichert.  Zum Produktportfolio gehören Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Optionen, Zertifikate, sonstige Derivate an weltweit 35 Börsen.

Die große Auswahl an kostenfreien db X-trackers Sparplänen ist wohl die besondere Stärke von maxblue auf dem ETF-Sparplan Gebiet. Die Standardgebühren sind jedoch gerade für Kleinsparer sehr hoch. Die Möglichkeit, Fondsanteile auch über die Börse separat hinzuzukaufen fehlt hier leider völlig.

OnVista

Die OnVista Group wurde 1998 gegründet und ist ein finanzmarktorientiertes Internetunternehmen. 2015 wurde die Firma vollständig von einer Tochtergesellschaft der französischen Großbank Société Générale übernommen. Zur OnVista Group gehört das Finanzportal OnVista Media und die Direktbank OnVista Bank. Das Produktportfolio der Bank umfasst dabei den Handel mit allen üblichen Werpapieren an 21 Börsenplätzen an. Gleichzeit wird auch Futures- und Optionshandel an der Eurex und der CFD-Handel angeboten. Als Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken. sind Einlagen pro Kunde  in Höhe von knapp 4 Mio. € abgesichert.

OnVista bietet als einziger Anbieter in unserer Aufstellen den kostenfreie ETF-Sparplan an. Auf der Kehrseite steht dafür die geringe ETF Auswahl und Flexibilität der Anlagen.

Zum Halbjahr 2017 soll der Konkurrent Comdirect OnVista übernehmen, soweit das Kartellamt seine Zustimmung gibt.

S Broker

Die S Broker (auch “Sparkassen Broker”) wurde 1999 gegründet und ist der zentrale Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe. Dabei bietet es seinen Kunden an über eine Online-Depot in eine umfassende Produktpalette zu investieren. Diese umfasst Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs, Optionsscheine, Zertifikate, ETCs, CFDs, SFDs und weitere strukturierte Produkte sowie zusätzlich Neuemissionen. Der Broker ist dem institutsbezogenen Einlagensicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe angeschlossen.

Der S Broker entwickelt seinen speziellen Reiz durch sein sehr breites ETF-Sparplan Angebot. Nichtsdestotrotz wird dieser Reiz wieder leicht getrübt durch die sehr hohe Standardgebühr.


Was ist ein ETF-Sparplan?

Monatliche Sparpläne kennen Sie wahrscheinlich schon von einem Sparkonto. Etwas Ähnliches gibt es als Fonds-Sparplan auch schon seit längerem. Die immer stärkere Beliebtheit von ETFs hat dieser Anlagetechnik durch günstigere Kosten wieder mehr Würze verliehen.

ETF-Sparpläne verbinden den klassischen Sparplan mit den Chancen von ETFs. Diese Sparpläne sind eine hervorragende Möglichkeit in kleinen Schritten und über einen längeren Zeitraum ein Vermögen aufzubauen. Schon ab monatlichen Beträgen von 25€ kann man damit sinnvoll für sein Alter vorsorgen.

Da diese Art von Anlageprodukt derzeit sehr beliebt ist, gibt es auch eine Vielzahl an Anbietern. Diese reichen von Banken, Sparkassen und Fondsdepotbanken zu Online Brokern und freien Finanzvertrieben. Dabei kann der Anleger meist einen (oder mehrere) ETFs auswählen, in die dann monatlich (teilweise auch quartalsweise oder halbjährig) ein bestimmter Anlagebetrag investiert wird.

Wie funktioniert ein ETF-Sparplan?

Wie schon erwähnt gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern von ETF-Sparplänen. Diese “Online-Broker” haben dabei meist einen ähnlichen Prozess. In der Regel gibt der Broker einen Mindestbetrag vor, der zwischen 25 und 100€ liegt pro ETF. Eine spezielle Besonderheit des Sparplans gegenüber dem regulären ETF Kauf ist, dass man im Sparplan auch Bruchstück des Fonds erwerben kann (im Fall, dass die Sparrate nicht genau zum ETF Preis passt).

Falls Sie sich nun auf einem der Online-Portale angemeldet haben und einen Sparplan auflegen möchten, müssen Sie folgende 4 Faktoren festlegen:

  1. Sparrate: monatlicher (quartals oder halbjähriger) Anlagebetrag, der mindestens dem Mindestbetrag entspricht
  2. Sparintervall: Zeitabstand zwischen den Investitionen, also monatlich / vierteljährlich / halbjährlich / etc
  3. Ausführungstag: Exaktes Datum, an dem die Anteile des jeweiligen ETFs gekauft werden
  4. ETF: Ausgewählter ETF in den Sie investieren wollen (grundsätzlich sind auch mehrere ETFs möglich, meist muss nur dann die Sparrate entsprechend erhöht werden)

Tipp: Notieren Sie sich die ISIN bzw. WKN des ETFs, damit Sie Ihn auch unabhängig vom Broker-Portal beobachten können.

Was bietet ein ETF-Sparplan?

Der große Vorteil einer solchen Anlage ist, dass Sie hier vom dem Zinseszinseffekt stark profitieren können und somit auch kleine Anlagesummen einen großen Effekt haben in der Zukunft. Zusätzlich sind die meisten ETF-Sparpläne sehr flexibel, sie lassen sich pausieren oder in ihrer Rate leicht anpassen. Da man in einem Sparplan monatlich neue Anteile kauft, muss man sich nicht ärgern falls die Anlage im Wert fällt kurz nach dem Kauf. Auf lange Sicht kauft man die Anteile nämlich immer zu einem Durchschnittspreis und ist daher nicht so abhängig von kurzfristigen Schwankungen.

Kosten des ETF-Sparplans

Aber auch bei Sparplänen sollte besonders auf die Kosten geachtet werden. Diese können nämlich von Anbieter zu Anbieter und von ETF zu ETF teilweise stark variieren. Folgende Kostenarten können dabei auftreten:

  • Depotentgelte für die Verwahrung Ihrer Fondsanteile
  • Kaufgebühren beim Kauf von Fondsanteilen
  • Kosten des Anlageprodukts
  • Verkaufsgebühren beim Verkauf von Fondsanteilen

Worauf Sie beim ETF-Sparplan noch achten sollten

Hier möchten wir Ihnen noch kurz ein paar kleine Tipps an die Hand geben, falls Sie über einen ETF-Sparplan nachdenken:

  1. Nutzen Sie breit gefächerte Indizes
  2. Nutzen Sie kostenlose Depots
  3. Sichern Sie sich Aktionsangebote für ordergebührenfreie ETF Käufe (von vielen Anbieten regelmäßig verfügbar)
  4. Machen Sie Extra-Einzahlungen bei schwachen Kursen

In einen ETF-Sparplan investieren

Sollten Sie sich entschieden haben, einen ETF-Sparplan zu eröffnen, dann müssen Sie dafür auch Wertpapier-Depot anlegen. Welche Schritte dafür genau notwendig sind lesen sie hier.

 

 

 

Hinweis: Rendite Vergleich übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit der hier angegebenen Werte. Zutreffend sind immer die direkten Informationen auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter. Wir empfehlen jedem Anleger, eine eigene Recherche des Marktumfelds zu machen um ein besseres Verständnis der aktuellen Angebotslage zu haben.